iks und die grüne Revolution in China
Alleine Guodian Ningxia Solar plant im Shizuishan Industrial Park zehn weitere Fertigungsanlagen für Solarmodule, die die Herstellung von Polysilizium bis zu den Wafern umfasst. Alle Bauteile für die Hochstromtechnik der Siliziumherstellungsanlagen liefert die Connex GmbH aus Lünen. James Mount von der iks Dortmund konstruierte für das Projekt Stromschienen und wassergekühlte Hochstromkabel und Hochstromrohre. Beim Bau der ersten Anlage war er vor Ort in China mit dabei. In einem Interview mit Frau Baiker schildert er seine Eindrücke.
Baiker: "Herr Mount, Ihr Einsatz in China begann mit der Konstruktion von wassergekühlten Hochstromkabeln. Für was?"
Mount: "Für die Herstellung von Solarmodulen wird Silizium benötigt. Pro Tonne Silizium werden dazu 120.000 KWh benötigt, das ist vergleichbar mit dem Energiebedarf bei der Aluminiumherstellung. Infolgedessen muss die Verrohrung und Verkabelung zu den Reaktoren und Konvertern für große Mengen an Strom ausgelegt sein.
Baiker: "Gab es Besonderheiten für die Anlage in China zu beachten?"
Mount: "Der Aufstellungsplan der Reaktoren definierte die Position und Lage von Komponenten sowie deren elektrische Anschlusspunkte. Insofern basierten alle Kabelkonstruktionen auf diesem Plan."
Baiker: "Mit welchen Systemen haben Sie garbeitet?"
Mount: "Ich habe mit Solid Works 2010 Premium und dem Modul "Piping und Tubing" gearbeitet. Damit lassen sich Kabel virtuell verlegen. Das System errechnet die "wahren Längen" und generiert automatisch entsprechende Ansichten.
Baiker: "Welche Aufgaben haben Sie vor Ort beim Bau der ersten Anlage in China übernommen?"
Mount: "Die Anfangsinvestitionen in Raktoren und Konverter sind sehr kostspielig. Ich stand meinen chinesischen Kollegen von Guogian Ningxia Solar beratend zur Seite und half dabei, dass Komponenten der Anlagen in der richtigen Reihenfolge verbaut wurden, die Kontaktflächen und Kontakte für den Zusammenbau richtig vorbereitet wurden, etc."